Willkommen in Cannobio, nur wenige Kilometer hinter der Schweizer Grenze am Westufer des Lago Maggiore. Mit rund 5.000 Einwohnern ist Cannobio eher Dorf als Stadt, und genau das macht seinen Charme aus: eine der schönsten Seepromenaden am See, eine verwinkelte Altstadt und gleich dahinter die Berge des Valle Cannobina.
Cannobio liegt im Piemont, am Delta des Cannobino, der sich durch das enge Cannobinatal schlängelt und direkt im Ort in den See mündet. Die Geschichte des alten Fischerdorfs ist bis heute in den gepflasterten Gassen und historischen Gebäuden zu sehen, etwa am Palazzo della Ragione oder am Santuario della Pietà direkt an der Seepromenade. Besonders gut spürt man das alte Cannobio ab dem späten Herbst: Dann wird es ruhig im Ort, es sind kaum noch Touristen unterwegs und man kommt leicht mit Einheimischen ins Gespräch.
Cannobio profitiert von seiner Lage am Ufer des Lago Maggiore, des zweitgrößten Sees Italiens. Der See erstreckt sich über rund 65 Kilometer zwischen dem Piemont, der Lombardei und dem Tessin. Am öffentlichen Strand, dem Lido Cannobio, ist die Wasserqualität ausgezeichnet: 2002 bekam Cannobio als erster Ort am Lago Maggiore die Blaue Flagge, 2026 bereits zum 20. Mal. Dank des oft leichten Windes ist der See bei Cannobio ideal zum Segeln, Windsurfen oder für eine Bootstour.
Das Herz von Cannobio ist der Lungolago, die breite Uferpromenade mit farbenfrohen Häusern, Cafés, Bars und Restaurants. Anders als in vielen anderen Orten am See wurden die historischen Fassaden hier nicht modern überbaut. Direkt dahinter beginnt die Altstadt mit engen Gassen, kleinen Plätzen und Treppen hinunter zum See, perfekt zum ziellosen Bummeln. Jeden Sonntagvormittag findet auf der Uferpromenade der Wochenmarkt statt, im Sommer wie im Winter. Unser Tipp: früh da sein, spätestens gegen 9 Uhr.
Die Berge rund um Cannobio laden zu Wanderungen und Trekkingtouren ein, vom Spaziergang nach Sant’Agata mit Blick über das Cannobino-Delta bis zur Gipfeltour auf den Monte Giove. Ganz in der Nähe liegt auch der Nationalpark Val Grande. Ein schöner, flacher Weg führt vom Lido am Fluss entlang zur Hängebrücke Ponte Ballerino und weiter nach Traffiume. Von dort sind es nur wenige Schritte zum Orrido di Sant’Anna: Hier hat sich der Cannobino eine bis zu 25 Meter tiefe Schlucht gegraben, darüber steht eine Kapelle aus dem 17. Jahrhundert. Aber Vorsicht beim Baden, das Flusswasser wird auch im Sommer selten wärmer als 10 bis 15 Grad. Wärmer ist es im See: Hier können Sie Segeln, Kajakfahren, SUP fahren und vieles mehr.
Am Lungolago reiht sich ein Restaurant an das nächste, die meisten mit Blick auf den See. Hier genießen Sie italienische Küche mit Seeblick, vom Cappuccino am Morgen bis zum gemütlichen Abendessen. Direkt am See, rund 800 Meter vor dem Ortszentrum, kocht auch das Lakeview Ristorante italienisch und international, mit Blick auf den Lago Maggiore.
Hotels, Ferienwohnungen und Bed & Breakfasts gibt es in Cannobio viele, vor allem für Camping ist Cannobio aber berühmt! Direkt am See bietet das Lakeview Cannobio Camping Resort Camping-Stellplätze, Mobilheime, Premium Mobilheime und Ferienwohnungen mit exklusivem Privatstrand.
Cannobio ist nicht nur im Sommer attraktiv. Am Abend des 7. Januar feiert der Ort sein Lichterfest, dazu kommen der Karneval, das Feuerwerk im Sommer und Silvester. Und zur Weihnachtszeit leuchtet die Hängebrücke Ponte Ballerino, an der Verliebte ihre Liebesschlösser befestigen.
Bei der Anreise aus Deutschland fahren Sie meist über den Gotthard (A2) oder den San Bernardino (A13) bis Bellinzona Süd und dann über Locarno und Brissago am Seeufer entlang nach Cannobio. Für die Schweizer Autobahn brauchen Sie eine Vignette. Mit der Bahn geht es bis Locarno oder Verbania-Pallanza und von dort weiter mit dem Bus. Die nächsten Flughäfen sind Mailand-Malpensa und Zürich.
Von Cannobio aus sind Sie in rund 20 Minuten in Ascona, in 20 bis 30 Minuten in Locarno und in etwa 35 Minuten in Verbania. Weitere Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele rund um den See haben wir für Sie gesammelt.
Cannobio verbindet Seepromenade, Altstadt und Berge auf engem Raum. Im Sommer ist der Ort lebendig, mit Musikern und Straßenkünstlern an der Promenade, im Winter ist er ruhig und ursprünglich. Wer Italien pur sucht, nur wenige Autostunden von Deutschland entfernt, ist hier genau richtig.
Cannobio hat rund 5.000 Einwohner und ist damit eher Dorf als Stadt. Zur Gemeinde gehören auch Ortsteile wie Traffiume, Sant’Agata und das nur zu Fuß erreichbare Carmine Superiore.
Der Lungolago mit seinen bunten Häusern, die Altstadt, das Santuario della Pietà direkt am See, der Palazzo della Ragione, die Hängebrücke Ponte Ballerino und die Schlucht Orrido di Sant’Anna.
Eine Schlucht am Eingang des Valle Cannobina, in die sich der Cannobino bis zu 25 Meter tief gegraben hat. Darüber steht eine Kapelle aus dem 17. Jahrhundert. Unterhalb gibt es eine natürliche Badestelle, das Wasser ist aber selten wärmer als 10 bis 15 Grad.
Jeden Sonntagvormittag auf der ganzen Seepromenade, auch im Winter. Alle Märkte am See finden Sie unter Wochenmärkte am Lago Maggiore.
Ausgezeichnet. Der Lido Cannobio trägt die Blaue Flagge, 2026 bereits zum 20. Mal. 2002 war Cannobio der erste Ort am Lago Maggiore mit dieser Auszeichnung.
Ja. Ab dem späten Herbst wird Cannobio sehr ruhig, fast ohne Touristen. Dann erleben Sie das ursprüngliche Fischerdorf und kommen leicht mit Einheimischen ins Gespräch.
Am Abend des 7. Januar das Lichterfest, außerdem Karneval, ein Feuerwerk im Sommer und Silvester. Zur Weihnachtszeit ist die Ponte Ballerino festlich beleuchtet.
Die „Tänzerbrücke“ ist eine Hängebrücke über den Cannobino, wenige hundert Meter vom Lido entfernt. Verliebte hängen hier Liebesschlösser auf.
Ja, zum Beispiel nach Sant’Agata mit Blick über das Cannobino-Delta oder auf den Monte Giove. Zwölf Touren finden Sie auf Wandern am Lago Maggiore.
Direkt am See, rund 800 Meter vor dem Ortszentrum, liegt das Lakeview Cannobio Camping Resort mit Stellplätzen, Mobilheimen und Ferienwohnungen, alle mit Seeblick und Privatstrand.